Frankreich

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Die Länge der französischen Landesgrenze beträgt insgesamt 5600 Kilometer. Betrachtet man das kartografische Bild, so fällt auf, welchen großen Anteil die natürlichen Grenzen an dieser Gesamtstrecke haben. Von vornherein entfallen fast zwei Drittel auf Meeresküsten. Was dann noch von den Landesgrenzen übrig bleibt, ist zum großen Teil durch die Natur gut oder zum mindesten hinreichend gesichert, im Süden durch die Pyrenäen, im Südosten durch die Alpen und Jura; im Osten und Nordosten gewähren die Vogesen, der Rhein und weiter im Norden hin große Waldstücke der Ardennen der Grenze Schutz und Rückhalt. Eines natürlichen Schutzes entbehren nur einige, allerdings wichtige Teile der durch die geschichtliche Entwicklung geschaffenen Nordostgrenze, vor allem das etwa 170 Kilometer lange Stück zwischen dem Rhein bei Lauterburg und Luxemburg. Es gab auf dem europäischen Festland kaum einen Staat, der wehrgeografisch so gut gesichert war wie Frankreich.

Militärisch günstig lagen auch seine Verkehrverhältnisse. Seit alters her galt das französische Verkehrsnetz als eines der besten, vielleicht sogar als das beste in ganz Europa. Günstige geologische Bedingungen hatten seit Jahrhunderten die Anlagen fester Verkehrswege erleichtert; manche der großen Staatsstraßen ruhen noch auf altrömischen Unterbau. Auch Napoleon I. war ein eifriger Förderer des Straßenwesens, da er für die rasche Zusammenziehung und Bewegung seines Heeres ein gutes Verkehrsnetz brauchte.

Festungen und Zitadellen:

Neuf Brisach

Wehrkirchen der Thierache

 

 

Forts, Sperrforts

Fort Ayvelles
 
 
 
 

 

 

Die Grenzen Frankreichs im Jahre 1914

Quelle: Denkschrift über die französische Landesbefestigung Oberkommando des Heeres 1941

 

Letzter Stand: 09.11.2017