Gros Ouvrage Galgenberg

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Das Artilleriewerk Galgenberg befindet sich im Wald von Cattenom. Es besteht aus zwei Eingangsbunkern und sechs Kampfblöcken. Die Besatzung hatte eine Stärke von 445 Mann, davon 15 Offiziere. Das Artilleriewerk Galgenberg entspricht fast vollständig der ursprünglichen Planung. Im Gegensatz zu anderen Werken ist hier aus Kostengründen nur wenig eingespart worden. Allerdings besaß das Werk keine elektrische Schmalspurbahn zum Transport der Munition. Daher ist der Querschnitt der Hohlgänge kleiner als in anderen Werken. Die Munition musste durch die Mannschaften per Lore zu den Kampfblöcken geschoben werden. Zusammen mit dem Artilleriewerk Metrich sollte es mit seiner Artillerie das Moseltal mit Artilleriefeuer belegen und dadurch sperren. Während des 2. Weltkrieges ist um das Werk selbst nicht gekämpft worden.

Die Bewaffnung sah wie folgt aus:

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Kampfblock 1: Eine Scharte für 4,7 cm Pak oder Zwillings-MG, eine Scharte für Zwillings-MG, eine GFM-Glocke.

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Kampfblock 2: Eine Scharte für 4,7 cm Pak oder Zwillings-MG, eine Scharte für Zwillings-MG, zwei GFM-Glocken.

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Kampfblock 3: Ein ausfahrbarer Panzerturm für MG und eine GFM-Glocke.

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Kampfblock 4: Ein ausfahrbarer Panzerturm für zwei 8,1cm Granatwerfer und eine GFM-Glocke

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Kampfblock 5: Eine Panzerkuppel für Periskop, eine Panzerkuppel für Zwillings-MG und eine GFM-Kuppel.

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Kampfblock 6: Ein ausfahrbarer Panzerturm für zwei 135 mm Haubitzen, eine Panzerkuppel für Granatwerfer und eine GFM-Kuppel.

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Bunker 10: Mannschaftseingang mit Scharte für 4,7 cm Pak und Zwillings-MG und zwei GFM-Glocken.

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Bunker 11: Munitionseingang mit Scharte für 4,7 cm Pak und Zwillings-MG und zwei GFM-Glocken.

In den Jahren 1980 bis 1985 diente es der Champignonzucht. Heute ist das Werk touristisch erschlossen und kann besichtigt werden. Absolut sehenswert ist der noch funktionierende Mechanismus der 17 Tonnen schweren Schutztür gegen Explosionsdruck. Das Türblatt ist 30cm stark und vier Meter hoch. Innerhalb von wenigen Sekunden schließt sich diese Panzertür.

Der Munitionseingang 2002

Der Munitionseingang 2009

Der Munitionseingang 2016

Der Munitionseingang 2016

Scharte für leichtes MG

Scharte für Zwillings-MG und 4,7 cm Pak

Der Mannschaftseingang

Der Mannschaftseingang mit seinen Scharten

GFM-Kuppel auf dem Mannschaftseingang

GFM-Kuppel auf dem Mannschaftseingang

Block 1: GFM-Kuppel

Block 1: GFM-Kuppel

Block 1: Die Schartenfront

Block 1: Der gepanzerter Scheinwerfer

Block 2: GFM-Kuppel

Block 2: Der gepanzerter Scheinwerfer

Block 2: Die Schartenfront

Block 2: Die Schartenfront

Block 4: GFM-Kuppel

Block 4: Panzerturm für zwei 81 mm Granatwerfer

Block 5: GFM-Kuppel links Ablufthutze

Block 5: VDP-Beobachtungsglocke

Block 6: Glocke für Granatwerfer

Block 6: Glocke für Granatwerfer

Block 6: Panzerkuppel für zwei 13,5 cm Haubitzen

Block 6: Panzerkuppel für zwei 13,5 cm Haubitzen

Im Eingangsbereich des Munitionseingang

Nahverteidigungsscharte im Munitionseingang

Kampfraum des Munitionseingang mit...

...der Scharte für Zwillings-MG und 4,7 cm Pak

Bahnhof C

Bahnhof C

Im Hohlgang

Im Hohlgang

Abzweig im Hohlgang

Abzweig im Hohlgang

Schleuse aus Panzertüren am Kampfblock

Schleuse aus Panzertüren am Kampfblock

Hohlgang zum Kommandoposten

Kommandogerät Typ Carpentier im Kampfblock

Im Kommandoposten

Im Kommandoposten

Im Kommandoposten

Wandverzierung im Kommandoposten

Treppe und Aufzug zum Kampfbunker

Antrieb für den Aufzug

Im Munitionsmagazin M1

Unterkunftskasematte

Klappbare Wandtische für die Mahlzeiten in den Gängen der Kaserne

Das Postbüro

Küchenkasematte

Küchenkasematte

Fernmeldekasematte

Filterraum zum Entfernen von Kampfgasen

Der Zugang zur Elektrizitätszentrale

Generatorenraum

Einer der vier Dieselmotore

Generator

Letzter Stand: 05.04.2026