
In der ursprünglichen Planung sollte das
Infanteriewerk
Bovenberg mit 19 Blöcken, inklusive der Eingänge, wesentlich größer werden. In
dieser Planung bestand der Bovenberg aus: eine MG-Kasematte und einem 75 mm Turm
links, zwei MG-Türmen und zwei 81 mm Mörsertürmen, zwei 135 mm Haubitzen in
Panzerturm, zwei 75 mm Kanonen in Panzerturm und einem MG-Turm. Zusätzlich sollte ein
Beobachtungsblock, ein Graben und zwei Eingänge für Besatzung und Munition
geschaffen werden. Das
Ganze umfasste 17 Blöcke und zwei Eingänge.
Während einer zweiten Planungsphase wurde die erste Planung beanstandet.
Verantwortlich hierfür war nicht militärische Notwendigkeit, sondern einfache
Budgetüberschreitung. Nach Erkundungen vor Ort wurde das zweite Projekt
genehmigt. Es sah nur noch sechs Blöcke vor. Somit schrumpfte man das Vorhaben
von einem Artilleriewerk zu einem Infanteriewerk. Der Lageplan des Bauwerks
wurde im Juni 1931 genehmigt und der Auftrag für den Rohbau vergeben.
Ursprünglich sollte auch der Block 3 über den Hohlgang an das Werk angeschlossen
werden. Dieses Vorhaben wurde in die zweite Bauphase geschoben, die aber nie
verwirklicht wurde. Als weitere Besonderheit gilt der Beobachtungsblock 5, der
im Gegensatz zu anderen Beobachtungsblöcken über keine GFM-Glocke für die
Nahverteidigung besitzt. Diese Aufgabe sollte die GFM-Glocke in Block 2
übernehmen. Der Beobachtungsblock arbeitete ausschließlich für das
Artilleriewerk Anzeling. Der Rohbau
wurde im Sommer 1933 fertig gestellt, sodass mit dem Einbau der Panzerteile
begonnen werden konnte. Die letzten Panzerteile wurden Anfang 1933 mit dem Abschluss der
Montage des Maschinengewehrturms aufgestellt.
Noch 1940 während des Sitzkrieges wurde gefordert, die Kasematten der Werke
Coume, Bovenberg, Berenbach und Brehain endlich mit Hohlgänge zu verbinden.
Das Ouvrage Bovenberg besteht aus 6 Blöcken:
Block 1: Eingang
2 GFM-Glocken
1 Scharte JMAC47 47 mm Pak
1 JM-Scharte Reibel-Zwillings MG
Block 2:
1 Glocke für 50 mm Granatwerfer
2 Glocken GFM
Block 3: Block nicht über Hohlgang verbunden
2 Glocken GFM
1 Glocke JM
2 Scharten JMAC47
2 Scharten JM
Block 4:
2 Glocken JM
1 Glocke GFM
Block 5: Observatorium
1 Glocke VDP
Block 6:
1 Maschinengewehrturm
1 GFM-Glocke
Die Sollstärke des Infanteriewerk Bovenberg betrug 228 Männer und Unteroffiziere,
sowie sieben Offiziere. Das Kraftwerk des Bauwerks verfügte über zwei
SGCM-Aggregate vom Typ 3 GV 33 mit drei Zylindern und einer Leistung von 68 PS.
Am 14. März 1940 besuchten zwei britische Offiziere, Ausbilder für
Maschinengewehre, im Rahmen einer Ausbildungsreise in das Gebiet der 3. Armee
den Bovenberg. Auf dem Programm stand die Besichtigung eines
Maschinengewehrblocks, ein Mittagessen im Werk und die Besichtigung des Werks.
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Block 1: Die zugeschüttete Schartenfront |
Block 1: Im Kampfraum der 47 mm Pak und des Zwillings-MG |
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Block 1: Gasfilter |
Block 1: Bettgestelle |
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Block 1: Panzertür am Eingang des Werkes |
Block 1: Aufzug und Treppenhaus |
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Block 1: Latrine |
Block 1: Aufzug und Treppenhaus im Hohlgang |
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Block 2: GFM-Glocke |
Block 2: GFM-Glocke |
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Block 2: Munitionsmagazin für Maschinengewehre |
Block 2: Hohlgang zum Kampfblock |
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Block 2: Treppenhaus zum Kampfblock |
Block 2: Raum des Blockkommandanten |
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Block 2: Stahltür zum Untergeschoß des Blocks |
Block 2: Bettgestelle |
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Block 2: Blick von unten in eine GFM-Glocke |
Block 2: Zugang zur Glocke für 50mm Granatwerfer |
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Block 3: Gesamtansicht |
Block 3: Gesamtansicht |
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Block 3: Glocke JM für Zwillings-MG |
Block 3: GFM-Glocke |
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Block 3: die zugeschüttete Schartenfront von oben |
Block 3: GFM-Glocke |
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Block 4: GFM-Glocke |
Block 4: Ablufthutze |
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Block 4: JM-Glocke |
Block 4: GFM-Glocke und JM-Glocke |
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Block 4: Stahltür zum Kampfblock |
Block 4: Feuerlöschkasten für Sand vor der Panzertür zum Block |
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Block 4: Aufzug mit Treppenhaus oben |
Block 4: Gasschutzfilter |
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Block 5: Beobachtungsblock mit VDP-Glocke und Ablufthutze |
Block 5: Ablufthutze |
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Block 5: VDP-Glocke für Beobachtung |
Block 5: Verschluß für das Periskop |
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Block 5: Panzertür zum Beobachtungsblock |
Block 5: Telefonzentrale im Block 5 |
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Block 5: Seifenschale |
Block 5: Bettgestelle |
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Block 6: GFM-Glocke |
Block 6: Panzerturm für Maschingewehr |
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Block 6: Aufzug und Treppenhaus |
Block 6: Gasschutzfilter |
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Block 6: Hebe- und Senkvorrichtung für den MG-Turm |
Block 6: Im Kampfraum des MG-Turms |
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Abzweig von Hohlgängen |
Unterschiedliche Hohlgangsprofile |
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Bahnhof für die Loren |
Doppelte Panzertüren |
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Küche mit Kochherd |
Beschriftung am Kochherd |
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Generatorraum |
Generatorraum |
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Klapptische für die Besatzung im Hohlgang |
Plakate an den Wänden |
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Unterkunftskasematte |
Notausgang |
Letzter Stand: 09.04.2026