
Die Kasematte Sainte Marie ist eine einfache
CORF-Kasematte vom Typ „Nouveaux Fronts“, die nach rechts flankiert. Eine der
GFM-Glocken der Kasematte wird als Beobachtungsstelle für die Artillerie
genutzt. Sie verfügt als Besonderheit über ein gepanzertes
Artillerie-Beobachtungsperiskop vom Typ J2, einen Funksender und eine
Funkantenne an der Fassade. Interessant ist, daß die Antennenhalterungen an der
Fassade verkehrt herum angebracht sind
Seine Infanteriebewaffnung umfasst:
- 1 Schießscharte wahlweise für zwei Reibel-Maschinengewehre oder eine
47-mm-Panzerabwehrkanone
- 1 Schießscharte für zwei Reibel-Maschinengewehre
- 2 GFM-Glocken vom Typ B
- 2 Glocken für gemischte Waffen (1 Panzerabwehrkanone 25 mm und 2
Reibel-Maschinengewehre MAC 31 pro Glocke)
- 3 Schießscharten für Maschinengewehre (Nahverteidigung)
Die Besatzung der Kasematte Sainte Marie stammt aus dem 155.
Festungsinfanterieregiment. Sie bestand aus 38 Männern.
Während des 2. Weltkrieges fanden am 11. Mai Luftangriffe auf die Kasematten von
Sainte Marie und Moiry statt. Die Besatzung der Kasematte räumte am 12. Juni
1940 die Stellung und zog sich nach Louppy zurück. Zusammen mit den Besatzungen
der Kasematten von Margut, Moiry und Sapogne, erreicht man am 13. Juni Bezonvaux.
Die Besatzungen gerieten am 22. Juni nach einem Gefecht in den Wäldern des
Dorfes Uruffe in deutsche Gefangenschaft.
Die Kasematte befindet sich in Privatbesitz auf dem Gelände des Golfplatzes von
Margut .