Cas. du Sonnenberg

Startseite Festungen Bunker Lexikon Was ist neu? Links Über mich

Die Kasematte von Sonneberg ist eine einfache CORF-Infanteriekasematte, die auf zwei Ebenen errichtet wurde.
Sie gehört zum ursprünglichen Typ „alte Fronten” und ist leicht an ihren Schützenlöchern für Maschinengewehre zu erkennen, die den Graben abdecken (Fußschützenlöcher) und in späteren Bauten durch Rinnen mit Granatenwerfern ersetzt wurden. Die Kasematte war wie folgt bewaffnet:
- 1 Glocke GFM Typ A (MG FM 24/29 und 50-mm-Mörser) mit 5 Scharten
- 1 Scharte für zwei Reibel MAC 31-Maschinengewehre austauschbar mit einer 3,7 cm Panzerabwehrkanone auf einer Doppelschiene
- 1 Schießscharte für zwei Reibel MAC 31-Maschinengewehre
- 2 Schießscharten für Maschinengewehre 24-29 an der Vorderseite
- 2 Schießscharten für Maschinengewehre 24-29 am Fuß (geneigt, um den Graben abzudecken).
Theoretische Personalstärke von 16 Mann:
- 2 Unteroffiziere
- 14 Unteroffiziere und Mannschaften
Die Kasematte war nicht mit einem Funkgerät ausgestattet. Sie war an das unterirdische Telefonnetz angeschlossen. Am 11. Juni zerstreute das Feuer aus der Kasematte eine feindliche Patrouille.

 

Eingangspanzertür von Innen gesehen

Der gepanzerte Scheinwerfer

Eingangspanzertür von Außen gesehen

Blick in das Innere der Kasematte

Kampfraum für Pak und MG

Munitionsregal im Kampfraum

Nahverteidigungsscharte

Nahverteidigungsscharte

Letzter Stand: 01.04.2026