Cas. Sud de Quatre Vents

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Die Kasematte Quatre Vents Süd ist eine einfache Infanteriekasematte in CORF-Bauweise. Eine Gusseisenplatte an der Kasematte gibt das Baujahr 1932 an. Die Kasematte Quatre Vents Süd flankiert in Richtung Block 1 des kleinen Bauwerks von Laudrefang. Ihre Infanteriebewaffnung besteht aus:
- 1 Scharte für zwei Reibel MAC 31-Maschinengewehre und eine 47 mm Panzerabwehrkanone
- 1 Scharte für Reibel MAC 31 Zwillingsmaschinengewehr
- 2 GFM-Glocken vom Typ A, davon eine modifizierte B (Maschinengewehr FM 24/29 und 50 mm Mörser)
- 2 FM-Scharten für die Nahverteidigung
Die Telefonzentrale der Kasematte Quatre Vents Süd versorgte auch die Teilnehmer der nördlichen Kasematte.
Die Besatzung der Kasematte Quatre Vents Süd stammte hauptsächlich aus dem 156. Festungsinfanterieregiment. Die Kasematten von Quatre-Vents wurden am 16. Juni 1940 provisorisch von einer kleinen Abteilung des Bauwerks von Laudrefang  wieder besetzt, da aufgrund widersprüchlicher Befehle die Besatzung der Kasematten in der Nacht zuvor die Bauwerke verlassen hatten. Dadurch entstand in der Verteidigungslinie eine gefährliche Lücke die unbedingt geschlossen werden musste.
Diese Notbesatzung hielten den Angriffen bis zum Waffenstillstand stand und feuerten so lange wie möglich. Dabei zerstörte die nördliche Kasematte am 24.06.1940 sogar Fahrzeuge, die sich bis zur Straßensperre von Quatre-Vents vorgewagt hatten.
 

Die Kasematte Quatre Vents Süd

Die Kasematte Quatre Vents Süd

Die Schartenfront

Die Schartenfront

Der Diamantgraben

Eingang zur Kasematte

Der Kampfraum

Schild in der Fassade

GFM-Glocke Typ A modifiziert zum Typ B

GFM-Glocke Typ A modifiziert zum Typ B

Kampfspur durch Abpraller

Kampfspur durch Abpraller

GFM-Glocke Typ A

Kampfspur durch Abpraller

Letzter Stand: 30.04.2026