
Die Kasematte von Puxieux ist eine einfache
zweistöckige CORF-Kasematte. Die Kasematte hieß ursprünglich „Casemate Ouest de
Fermont” (Westliche Kasematte von Fermont). Die Bewaffnung der Kasematte setzte
sich wie folgt zusammen:
- 1 Schießscharte für zwei Reibel-Maschinengewehre oder eine
47-mm-Panzerabwehrkanone
- 1 Schießscharte für zwei Reibel-Maschinengewehre
- 2 GFM-Glocken vom Typ A
- 2 Schießscharten für Maschinengewehre (Nahverteidigung)
Die Besatzung bestand aus:
- 1 Offizier
- 2 Unteroffiziere
- 20 Mannschaften
Die Kasematte von Puxieux zeichnet sich durch eine „gebrochene” Schussfront aus,
die zu unterschiedlichen Schusswinkeln zwischen der gemischten Schießscharte für
JM/AC 47 und der Schießscharte für die Maschinengewehre führt. Die Kasematte
trägt eine Inschrift mit dem Text „Casemate Marie France 1932”und wurde durch
die Besatzung angebracht. Am 15. Juni 1940 informiert der Kommandant der
Kasematte das Werk Fermont, dass ein feindlicher Artilleriekonvoi auf dem
Plateau von Noers unterwegs sei. Unmittelbar nach einem Justierfeuer feuert der
75-mm-Geschützturm von Block 1 in Fermont eine Salve von 80 Granaten auf den
Konvoi ab, der sich daraufhin auflöste.
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Diamantgraben mit Scharte für Nahverteidigung |
Äußere Panzertür des Eingangs |
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Äußere Panzertür des Eingangs |
Innere Panzertür |
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Inschrift |
Im Inneren der Kasematte |
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Nahverteidigungsscharte mit Handgranatenauswurf links |
Zugang zur GFM-Kuppel |
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Nahverteidigungsscharte mit Handgranatenauswurf rechts |
Blick aus der Nahverteidigungsscharte auf den Diamentgraben |
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Kampfraum mit Pak/MG-Scharte links und MG-Scharte rechts |
Wandbeschriftung im Kampfraum |
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Treppe zum Untergeschoß |
Kühlwassertank im Generatorraum |
Letzter Stand: 14.01.2026