Cas. de Moiry

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Die Kasematte von Moiry ist eine doppelte CORF-Infanteriekasematte auf zwei Ebenen, die nach Osten und Westen flankiert.
Die Bewaffnung der Kasematte setzt sich wie folgt zusammen:
- 2 Scharten für den abwechselnden Einsatz eines Reibel MAC 31-Maschinengewehres oder einer 47-mm-Panzerabwehrkanone
- 2 Scharten für zwei Reibel MAC 31-Maschinengewehre
- 2 GFM-Glocken vom Typ B
- 2 Glocken für gemischte Waffen (25-mm-Kanone und zwei Reibel-Maschinengewehre)
Die Besatzung der Kasematte von Moriy besteht aus 46 Männern des 155. Festungsinfanterieregimentes. Während des 2. Weltkrieges finden am 11. Mai Luftangriffe auf die Kasematte Moiry und die Kasematte Sainte Marie statt. Die Besatzung der Kasematte räumt am 12. Juni 1940 die Stellung und zieht sich nach Louppy zurück. Zusammen mit den Besatzungen der Kasematten Margut, Ste-Marie und Sapogne weicht man am 13. Juni nach Bezonvaux aus. Die Besatzungen werden am 22. Juni nach einem Gefecht in den Wäldern des Dorfes Uruffe gefangen genommen.
Die Metallteile der Kasematte, die Panzersperren aus Schienen und Stacheldrahtfelder wurden von der Organisation Todt während der Besatzungszeit entfernt. Später holten sich Schrottsammler den Rest.
 

Ansicht der Kasematte

Betonierter Suchscheinwerfer

Schartenfront

Eingang

Vergitterter Eingang und Nahverteidigungsscharte

Suchscheinwerfer und Schartenfront

Suchscheinwerfer und Schartenfront

Schartenfront

GFM-Glocke Typ B

GFM-Glocke Typ B

Glocke AM für Kombinationswaffe

Glocke AM für Kombinationswaffe

GFM-Glocke Typ B

Beschußschäden

Glocke AM für Kombinationswaffe

Beschußschäden

Letzter Stand: 14.01.2026