Cas. Nord d'Huberbusch

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Die Kasematte Huberbusch Nord ist eine einfache CORF-Infanteriekasematte, die nach links flankiert. Sie hat zwei Stockwerke und basieren auf den Anweisungen von 1929. Die Kasematte Huberbusch Nord unterscheidet sich vom Standardplan hauptsächlich durch den Anbau einer zweiten GFM-Glocke hinter dem Eingang. Diese Glocke sollte das Gelände zwischen den beiden Kasematten abdecken. Außerdem fällt auf, dass die Treppe im Gegensatz zum Standardplan in umgekehrter Richtung verläuft und dass keine FM-Schießscharten zur Verteidigung des Grabens vorhanden sind, die durch eine Granatenrutsche ersetzt wurden.
Die Kasematte war wie folgt bewaffnet:
- 1 Schießscharte für zwei Reibel MAC 31-Maschinengewehre, austauschbar mit einer 37-mm-Panzerabwehrkanone auf einer Doppelschiene
- 1 Schießscharte für zwei Reibel MAC 31-Maschinengewehre
- 1 Schießscharte für ein Maschinengewehr 24-29
- 2 GFM-Glocken vom Typ A (FM und 50-mm-Mörser)
- 2 Schießscharten für Maschinengewehre 24-29 zur Nahverteidigung des Eingangs, davon eine für die Tür
Die Besatzung der Kasematten stammte aus dem 164. Festungsinfanterieregiments und dem 2. Festungspionierregiment. Die theoretische Personalstärke betrug im Juni 1940 38 Mann.
Die Kasematte war mit einem Stromaggregat vom Typ CLM 1 PJ 65-Motor mit 8 PS ausgestattet, das 5 kVA in 220 V Drehstrom mit Neutralleiter lieferte. Es wurde für die Beleuchtung, die Belüftung und das Pumpen von Wasser aus dem Brunnen verwendet. Die Telefonzentrale der Kasematte Huberbusch Süd versorgte auch die Teilnehmer der Nordkasematte. Die Südkasematte war über eine unterirdische Verbindung, bestehend aus einem 6-paarigen Kabel, vom Unterstand Bois de Férange aus mit dem Festungstelefonnetz verbunden.
 

Die beiden GFM-Glocken

Gesamtansicht der Kasematte

GFM-Glocke

GFM-Glocke

Zugangsseite

Schartenseite

Panzertür des Eingangs

Abgasanlage des Dieselgenerators

Schartenfront

Ehemalige Schützengräben

Letzter Stand: 10.02.2026