Cas. Nord de Bamiderstroff

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Die Kasematte Bambiderstroff Nord ist eine einfache Kasematte, die flankierendes Feuer nach Norden in Richtung des Werks Bambesch (Block 2) abgeben konnte. Die Bewaffnung bestand aus:
- 1 Schießscharte für ein Zwillings-Maschinengewehr Reibel MAC 31, austauschbar mit einer 47-mm-Panzerabwehrkanone auf Doppelschiene
- 1 Schießscharte für ein Zwillings-Maschinengewehr Reibel MAC 31
- 1 GFM-Kuppel, Typ A, modifiziert zu Typ B
- 1 FM 24/29-Maschinengewehrschieße an der Fassade
- 1 FM 24/29-Maschinengewehrschieße in einer Kaponniere zur Eingangsverteidigung
- 1 FM 24/29-Maschinengewehr in einer Türschießscharte
- 2 Granatwerfer
Die Kasemattenbesatzung gehörte zum 156. RIF. Die Sollstärke betrug 18 Mann. Der Strom wurde mit einem Dieselgenerator vom Typ CLM 1PJ 65 erzeugt. Er wurde für die Beleuchtung, Belüftung und zum Pumpen von Wasser aus dem Brunnen genutzt. Die Stromversorgung in Friedenszeiten erfolgte über einen Transformator in der Nähe der nördlichen Kasematte.
Die Kasematte war mit einem Alarmtelefon im Gefechtsraum ausgestattet. Weitere Telefonbuchsen vervollständigten die Telefonanlage. Die Teilnehmer in der Kasematte wurden von der Vermittlungsstelle der Kasematte Bambiderstroff Süd versorgt.
Nördlich der Kasematte befinden sich militärische Überreste (auf den IGN-Karten markiert). Es handelt sich um die Überreste einer ehemaligen deutschen Radarstation der Würzburger Reise, die während der Besatzungszeit errichtet wurde. Fundamente und Sockel der beiden Radargeräte sind noch sichtbar.

 

Die Schartenfront

Zugang zur Kasematte

Scharten der Kasematte

Scharte für die Nahverteidigung

GFM-Kuppel Typ A modernisiert zu Typ B

Treffer an einer Scharte der GFM-Kuppel

Letzter Stand: 05.04.2026