Westbatterij Muiden

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Die Westbatterie in Muiden wurde 1852 als Teil der Nieuwe Hollandse Waterlinie auf einem Platz gebaut, auf dem bereits 1799 die Franzosen eine Erdschanze errichtet hatten. Diese Batterie sollte die Zufahrt zum Hafen von Muiden schützen. Das aus Backsteinen gebaute Turmfort besitzt eine ovale Form mit den Ausmaßen 19 x 22 Meter. Die Mauerstärke ist unterschiedlich: auf der Seeseite beträgt die Wandstärke 1,20 Meter. Das Bauwerk ist durch einen nassen Graben vor feindlicher Annäherung geschützt, während der Zugang selbst durch eine nicht mehr existierende Zugbrücke geschützt werden konnte. Ursprünglich besaß das Fort freies Schussfeld. Erst später wurden die Deiche vor dem Fort so aufgeworfen, dass das Schussfeld zur Seeseite verdeckt ist. Aber mit dem Aufkommen der gezogenen Läufe bei der Artillerie und der Brisanzgranate war diese Fort schon bald völlig veraltet.

Das Turmfort besitzt zwei Stockwerke. Im Eingangsstockwerk befinden sich neun Kammern, von denen sieben mit Geschützen bestückt waren und ein Pulvermagazin. Pro Geschützkammer gibt es drei Scharten. Die beiden übrigen Kammern enthalten den Zugang zum Turmfort und die Treppe zum Keller bzw. die Kehlkaponniere. Im Kellergeschoß schlief die Mannschaft, hier befanden sich auch die Küche, Toiletten, Waschräume und eine Regenwasserzisterne. Heute wird das Fort als Pfadfinderheim genutzt.

Oberes Stockwerk mit Geschützkasematten

Unteres Stockwerk mit Unterkunftskasematten

Die Westbatterie

Die Westbatterie

Die Kehlkaponniere

Zugang und ehemalige Zugbrücke

Die Kehlkaponniere

Zugang und ehemalige Zugbrücke

Zugang zur Kehlkaponniere gleichzeitig Treppenhaus

In der Kehlkaponniere

Geschützkasematte

Geöffneter Rauchabzug in der Geschützkasematte

Stahlblenden der Geschützscharten

Zugang und ehemalige Zugbrücke

Kasematte im Kellergeschoß

Zugang und ehemalige Zugbrücke

Infanterieausgang zum Geschützwall auf dem Dach

Auf dem Dach

Stahlblende einer Scharte

Scharte und Rauchabzug

Letztzer Stand: 08.04.2010