
Das Fort Hoofddijk (Werk aan de Hoofddijk) wurde zwischen 1877 und 1879 im Osten von Utrecht gebaut. Der Bau dieser Befestigungsanlage war notwendig, um den Raum zwischen den Forts Voordorp und Riijnauwen besser verteidigen zu können. Insbesondere die Flankierung Richtung Rijnauwen wurde verbessert und es konnte das Gebiet zwischen De Bilt und Zeist intensiv unter Feuer genommen werden. Hierfür setzte dieses relativ kleine Fort eine Bewaffnung von 16 Geschützen ein. Das symmetrisch angelegte Fort Hoofddijk besitzt eine bombensichere Kaserne, die im Fall der Mobilisierung mit 157 Mann Besatzung belegt wurde. Hinter der Kaserne befindet sich ein Pulver- und Projektilmagazin, dass über einen Hohlgang mit der Kaserne verbunden ist. Weiterhin besitzt das Fort noch drei Remisen.
Der botanische Garten auf dem Gelände des Forts wurde 1963 angelegt. Hierbei nutzte man einen Teil der Wälle, um verschiedene Gebirgslandschaften nachzubilden. Ein Teil der Remisen wurde dabei umbaut, aber für weitere Nutzung zugänglich gelassen. Die Kaserne wird heute vom Fachbereich Geologie der Universität Utrecht für Forschungszwecke benutzt. Aufgrund seiner massiven Bauweise (Vibrationsarmut) und den konstanten Innentemperaturen ist es u. a. hervorragend für paleomagnetische Messungen geeignet. Im Wesentlichen werden heute hier Variationen geomagnetischer Felder erforscht, sowie neotektonische und geodynamische Forschung betrieben.
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Das ehemalig Haus des Fortwächters |
Die bombensichere Kaserne |
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Die bombensichere Kaserne |
Die bombensichere Kaserne |
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Fassade |
Hohlgang im Fort |
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Kasematte, als Labor genutzt |
Kasematte, als Labor genutzt |
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Hohltraverse |
Hohltraverse |
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Hohltraverse |
Blick in eine Hohltraverse |
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Betonierter Gruppenunterstand |
Betonierter Gruppenunterstand |
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Betonierter Gruppenunterstand |
Betonierter Gruppenunterstand |
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Zugang zu einer Hohltraverse |
Der wassergefüllte Graben |
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Die Wälle als Gartenlandschaft genutzt |
Hohltraverse in Landschaft integriert |
Letzter Stand: 02.08.2010