
Das Fort op de Biltstraat, heute nur kurz Fort de Bilt genannt, wurde zwischen 1816 und 1819 mitten auf dem Biltsestraatweg angelegt. Dieser Weg stellte die Verbindung zwischen Utrecht und Arnheim dar. Es besitzt eine bastionierte Form und besaß ursprünglich auf der Stadtseite zu Utrecht ein Reduit, dass zwischen 1850-1852 gebaut wurde. Der Biltsestraatweg wurde um das durch einen Wassergraben gesicherte Fort herumgeführt. Zwischen 1875 und 1877 war eine Modernisierung des Forts erforderlich. Hierbei baute man eine bombensichere Kaserne, Diverse Remisen, Unterstände und Munitionsmagazine. Das Fort besaß eine Besatzung von 251 Mann und 34 Geschütze verschiedener Kaliber.
Das zunehmende Verkehrsaufkommen nach dem 1. Weltkrieg erforderte eine Rückverlegung des Biltsestraatweg durch das Fort. Die Durchleitung der Staße durch das Fort erfolgte zwischen 1929 und 1930. Diesem schwerwiegenden Eingriff fielen allerdings die bombensichere Kaserne und das Reduit zum Opfer. Von der bombensicheren Kaserne stehen links und rechts der Straße nur Reste. Als Ausgleich für diesen massiven Eingriff baute man nun betonierte Gruppenunterstände und MG-Kasematten in die ehemaligen Wälle. Während der deutschen Besatzungszeit im 2. Weltkrieg diente eine MG-Kasematte im nördlichen Teil des Forts als Gefängniszelle für zum Tode verurteilte. Ein Monument erinnert heute an die Erschossenen.
Der südliche Teil des Fortgeländes wird heute von der Koninklijke Marechaussee genutzt und ist nicht zugänglich. Der nördliche Teil beherbergt heute ein Flüchtlingsmuseum und ist zu festen Zeiten zu besichtigen.
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Zustand von Fort de Bilt nach 1877: Reduit ist noch vorhanden, die Straße führt um das Fort herum. Quelle: "Denkschrift über die niederländische Landesbefestigung" OKH Gen.St.d.H. 1941 |
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Luftaufnahme des Fort de Bilt aus dem Jahre 1930: Das Reduit ist geschleift, die Straße führt durch das Fort. |
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Wachgebäude |
Rest der bombensicheren Kaserne |
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Kasematte der bombensicheren Kaserne |
Jahreszahl und Gebäudeziffer |
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Kasematte der Kaserne |
Wasserentnahmestelle |
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Kasematte |
Hohlgang |
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Hohlgang |
Hohlgang |
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Ehemaliger Schießstand |
Monument für die Erschossenen |
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Hohltraverse |
In der Hohltraverse |
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Gruppenunterstände |
Gruppenunterstand Typ Pyramide |
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MG-Kasematte |
Kampfraum in der MG-Kasematte |
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MG-Kasematte, die als Gefängniszelle diente |
Scharte der MG-Kasematte |
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Eingang mit Gasschleuse |
Kampfraum in der MG-Kasematte |
Letzter Stand: 08.04.2010