
Das Fort Abcoude war das erste Verteidigungswerk, das in der Stellung Amsterdam gebaut wurde. Erbaut zwischen 1883 und 1885 stellt es einen einzigartigen Übergangstyp zu den späteren Forts der Wasserlinie in der Stellung Amsterdam dar. Die Einführung der Brisanzgranate ließ dieses Fort, dass ausschließlich aus Backsteinen gebaut wurde nur wenige Jahre nach seiner Fertigstellung auf Schlag veralten. Alle nach Abcoude gebauten Forts wurden aus Beton gebaut. Zudem besitzt Abcoude im Gegensatz zu den späteren Werken keine Panzerkuppeln. Bei Fort Abcoude standen die Artilleriegeschütze in klassischer Weise noch auf den Wällen oder waren in entsprechenden Hohltraversen untergebracht. Im Falle der Mobilisierung diente im Fort eine Besatzung von 353 Mann. Als Bewaffnung dienten vier 10 cm Kanonen, zwei 6 cm Kanonen und 8 Maschinengewehre.
Seit 1959 wird Fort Abcoude nicht mehr militärisch genutzt. Es wurde durch die Gemeinde Abcoude erworben, die ursprünglich das Fort schleifen und zu einem Baugebiet deklarieren wollte. Die hohen Kosten für einen Abriss und der Denkmalschutz machten diese Pläne zunichte. Heute kümmert sich ein Verein um den Komplex, der in großen Zügen sein ursprüngliches Aussehen wieder einnehmen soll. Fort Abcoude ist nicht frei zugänglich, sondern nur im Rahmen von Führungen oder am nationalen Monumentendag.
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Artillerieschuppen |
Brücke über den Wassergraben |
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Hohltraverse mit Walldurchfahrt |
Walldurchfahrt |
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Kaserne |
Kaserne |
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Schriftzug an der Fassade |
Kaserne |
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Hohltraverse |
Holztür der Hohltraverse |
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Ehemalige Küche |
Beschriftung an der Wand |
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Kasematte |
Kasematte |
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Hohlgang zischen Pulverkammern |
Pulverkammer mit Lichtnischen |
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Pulverkammer |
Hohlgang zischen Pulverkammern |
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Hohlgang hinter der Pulverkammer... |
... um die Beleuchtung in Betrieb zu nehmen |
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Wandgemälde |
Modell des Forts |
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Treppe zum Obergeschoß |
Verbindungsgang zwischen den Kasematten |
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Latrine |
Latrine |
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Hohltraverse |
Geschützbankett mit Munitionsnische |
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Hohltraverse |
Arrestzelle |
Letzter Stand: 31.07.2010